Eigentlich fühlen wir uns in Rödental doch sicher. Was soll schon passieren? Erdbeben? Überschwemmung? Gerölllawinen? Sowas passiert doch alles ganz woanders. Meint man. Aber ist denn ausgeschlossen, dass uns in Rödental der Himmel auf den Kopf fällt?
Im letzten Sommer fegte eine Windhose durch den Rödentaler Stadtteil Blumenrod. Das Foto zeigt, mit welcher Kraft und Auswirkung der Sturm die Bäume im Wald neben der Durchgangsstraße umgesäbelt hat. Nicht auszudenken die Folgen, wenn die Windhose 100 Meter daneben über die Häuser getobt hätte. Die Blumenröder hätten ihre Dächer wohl sonstwo wieder einsammeln können. Verletzte und womöglich Tote wären nicht ausgeschlossen gewesen.
Vulkanausbrüche, Tsunamis, Überschwemmungen, Erdrutsche - über unsere Medien sind wir live unterrichtet, was in der Welt passiert. Die Welt, das ist woanders. Doch wir müssen uns auch darauf einstellen, dass bei uns passieren kann, was nicht passieren darf. Wie sähe es denn aus, wenn Kriminelle einen erfolgreichen Anschlag auf unsere kritische Infrastruktur verüben? Oder wenn etwas anderes Undenkbares passiert?
Wir müssen uns nicht verängstigt in die Ecken verkriechen. In Rödental und im Landkreis gibt es viele - vor allem ehrenamtlich tätige - Menschen, die hervorragend ausgebildet sind für Katastropheneinsätze. Auch die vorhandene Technik, die benötigt wird, ist top. Und die verschiedenen Organisationen sind gut vernetzt, so dass wir uns auf deren optimale Zusammenarbeit verlassen können.
Informationen aus erster Hand bekommen Interessierte vom 2. Bürgermeister der Stadt Rödental, Thomas Lesch, und dem Kommandanten der Freiwilligen Feuerwehr, Patrick Lesch: Wie werden wir geschützt? Und wie können wir selbst zu unserem Schutz beitragen?
Sie sind herzlich eingeladen. Besuchen Sie uns am Montag, den 26. Januar 2026, um 19:00 Uhr im Sportheim des VfB Einberg, Am Sportplatz 19 in Rödental-Einberg.