Für Rödental aktiv in der SPD: Matthias Kirchner

Matthias Kirchner aus Oeslau
Foto Rainer Brabec; Layout Matthias Kirchner

18. Januar 2026

„Das ist Ferdinand Fischers späte Rache“, denkt sich Matthias Kirchner jedes Mal, wenn er auf seinem Fahrrad über das Kopfsteinpflaster auf der Ferdinand-Fischer-Straße im Rödentaler Stadtteil Oeslau rumpelt. Diese Straße ist nach dem Rödentaler Alt-Bürgermeister benannt. Klingt kurios. Was steckt dahinter? Die Antwort darauf kommt später.

Mobiltät in Rödental für Alle verbessern

Matthias Kirchner, der sich in einem Video zur Kommunalwahl 2026 vorstellt, ist im Rödentaler Stadtbild mit seinem Fahrrad präsent. „In meinem Arbeitsleben bin ich wohl mehr als 1,5 Millionen Kilometer mit dem Auto gefahren. Ich mag nicht mehr“, resümiert der Oeslauer, der auf das Auto verzichtet, wann immer das geht. Und da geht viel. Mittlerweile hat er ein Gespür dafür, was in Rödental notwendig und seiner Meinung nach auch machbar wäre, um in der Stadt die Mobilität für Kraftfahrer, Fahrradfahrer, Fußgänger und Menschen, die auf den ÖPNV angewiesen sind, gleichermaßen zu verbessern. Aber dazu bräuchte es den Willen, vor allem den der Verwaltung. Den sieht Matthias Kirchner dort aber nicht. Noch nicht. „Wer etwas will sucht Wege. Wer etwas nicht will, sucht Gründe.“ Gründe habe er bei der Verwaltung viele gehört, was angeblich nicht ginge, bedauert er.

Kommunal heißt Einfluss der Bürger vor Ort

Und wie verhält sich das nun mit Ferdinand Fischer? Der in Neu- und Neershof aufgewachsene Matthias Kirchner hat als Teenager den Zorn des damaligen Bürgermeisters der Großgemeinde Rödental miterlebt, als sich die Bürger: innen von Neu- und Neershof Mitte der 70-er Jahre im Zuge der Gebietsreform mit mehr als 86 % gegen den erklärten Willen Fischers und gegen die Vorgabe der Regierung von Oberfranken für einen Anschluss an die Stadt Coburg und gegen die Eingemeindung zu Rödental entschieden haben. Sogar für die Verstorbenen hatte das Konsequenzen, wurde ihnen doch seitdem die Bestattung auf dem Einberger Friedhof verwehrt. Neu- und Neershof hatte seit ca. 1590 zum Kirchspiel der evangelischen Pfarrei Einberg gehört. Dass sich die Neershofer damals gegen den Rödentaler Bürgermeister und gegen die Regierung durchgesetzt haben, ist für Matthias Kirchner ein Beispiel dafür, wie Bürger kommunal Einfluss nehmen und zusammen eigene Interessen gegen "die da oben" durchsetzen können.

Und wie kommt jetzt der „verfluchte“ Neershofer ausgerechnet nach Oeslau? Die Antwort ist naheliegend: Durch die Liebe einer schönen Frau.

Bei der Kommunalwahl 2026 kandidiert er auf Platz 13 der SPD-Liste.

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