Zu jung, um in der Politik mitzumischen? Das lässt sich Louis Müller nicht vorhalten. Schließlich gäbe es mehr als genügend schlechte Beispiele, wo ältere Leute, die das Politikerbild prägen, eine furchtbar schlechte Figur abgäben.
Louis Müller, der sich hier in einem Video vorstellt, ist im Rödentaler Stadtteil Waldsachsen aufgewachsen und wohnt jetzt in Einberg. Mit 21 Jahren ist er der jüngste Kandidat, der nach der Wahl im März dem Rödentaler Stadtrat angehören möchte. Zwar noch sehr jung, ist er jedoch nicht unerfahren hinsichtlich der demokratischen Auseinandersetzung mit Meinungen und Forderungen. Schließlich hatte er als Teenager bereits dem Rödentaler Jugendparlament angehört. Dort hat er seine Lektion gelernt: Es geht nichts über die Demokratie. Sie sei schützenswert, Garant für den Zusammenhalt in der Gesellschaft, weil nur der demokratische Wettstreit zum wichtigen Interessenausgleich führen könne. Müller: „Den Hetzern, die uns spalten wollen, werden wir die Stirn bieten!“.
Ist jemand, der sich so jung politisch engagiert, aus einer anderen Welt? Natürlich nicht: Louis Müller ist beruflich als Handelsfachwirt etabliert und macht gerne, was junge Menschen üblicherweise gerne machen. Er treibt Sport, vor allem im Verein mit anderen. Er engagiert sich bei der Freiwilligen Feuerwehr, ebenfalls im Team. Ob Freizeit, Ehrenamt oder im Beruf – Louis Müller steht für den Zusammenhalt. Dafür will er auch ins Rathaus.
Bei der Kommunalwahl 2026 kandidiert er auf Platz 10 der SPD-Liste.