Zwei bemerkenswerte Ereignisse fallen an diesem 8. März aufeinander: Der Internationale Frauentag und die Kommunalwahlen in Bayern (daneben auch die Landtagswahl in Baden-Württemberg). In Rödental geht es um die Wahl des Bürgermeisters und der 24 Stadträt:innen, sowie um die Wahl des Landrats und des Kreistages.
Aktuell sind im Rödentaler Stadtrat fünf Frauen (20,8 %). Wir dürfen gespannt sein, wie sich das Verhältnis von Frauen und Männern im neuen Stadtrat abbilden wird. Von den 104 Kandidat:innen auf insgesamt fünf Listen sind 30 Frauen (28,9 %). Die Freien Wähler bieten sechs Kandidatinnen auf (25,0 %), die CSU acht (33,3 %), die SPD fünf (20,8 %) und die Grünen 11 (45,8 %). Die Blaunen verzichten ganz auf Kandidatinnen.
Er wurde in Dänemark, Deutschland, Österreich-Ungarn, der Schweiz und den USA gefeiert. Millionen von Frauen beteiligten sich an Demonstrationen, wobei die Hauptforderung damals das aktive und passive Wahlrecht für Frauen war. Die Wahl des Datums (19. März) sollte den revolutionären Charakter des Tages unterstreichen. Erst später, im Jahr 1921, wurde der Termin einheitlich auf den 8. März festgelegt. Dieses Datum erinnert an einen Streik von Textilarbeiterinnen in Petrograd (heute St. Petersburg) am 8. März 1917, der als Auslöser für die Februarrevolution in Russland gilt.